So lieferst Du Dein Freebie als Download professionell aus

Kleiner Technik-Hack mit großer Wirkung!

Wenn du deine Newsletter-Liste füllen und mit E-Mail-Marketing richtig durchstarten willst, ist ein schön gestaltetes Freebie mit echtem Mehrwert der richtige Anfang. Der Weg, wie dein Abonnent zum Download deines Freebies kommt, will gut überlegt sein. In diesem Beitrag erfährst du, wie du einen professionellen Auslieferungsprozess für dein Freebie erstellst und welche Tools du hierzu brauchst.

Was ist ein Freebie?

Ein Freebie ist ein gratis Produkt, ein „Werbegeschenk“, so die Übersetzung laut Google Translation. Du kannst es als Geschenk herausgeben, wenn sich ein Besucher deiner Website mit seiner E-Mail-Adresse für deinen Newsletter einträgt.

Somit ist das Freebie nicht gratis: Die Währung ohne echten Geldfluss lautet „persönliche Daten“ und als das gelten auch E-Mail-Adressen. Unten im Beitrag erfährst du, worauf du in Sachen Datenschutz und Koppelungsverbot achten musst …

Anders als ein Kugelschreiber mit Werbeaufdruck, hilft das Freebie deinem Website-Besucher bei der Lösung eines Problems. Und das erwartet er von deinem Freebie auch.

Denke bei der Erstellung deines Freebies also immer aus der Sicht des Nutzers. Was interessiert den Besucher deiner Website wirklich? Wobei hat er Probleme, die du lösen kannst?

Zugleich ist dein Freebie eine Arbeitsprobe, die dein Wissen und deine Expertise in deinem Themenbereich aufzeigt.

So lieferst Du Dein Freebie als Download professionell aus.

Beispiele für Freebies, die du per Download anbieten kannst, sind:

    • Checkliste
    • Arbeitsblätter
    • Schritt für Schritt-Anleitung
    • Arbeitsplan
    • Worksheet
    • Dateivorlage
    • Grafik
    • Template

Das Freebie vereinfacht z. B. den Workflow, liefert wertvolle Informationen, nach denen dein Website-Besucher schon lange gesucht hat, dient ihm als Vorlage, mit der er besser arbeiten kann, zeigt ihm Schritt für Schritt, wie er bei einer konkreten Frage vorgehen muss, motiviert ihn, in die Umsetzung zu kommen, etc. Kurz:

Das Freebie macht das Leben deines Website-besuchers schnell schöner, besser, leichter.

Bei deinem Freebie gibt es fast keine formalen und inhaltlichen Grenzen. Achte aber darauf, dass es leicht zu konsumieren ist und den Abonnenten nicht mit seinem Umfang erschlägt. Außerdem musst du es in einem gängigen Dateiformat anbieten, damit der Abonnent es auch öffnen und weiter damit arbeiten kann.

Zum Zeitpunkt der Anmeldung für deinen Newsletter und damit für dein Freebie, muss der gesamte Prozess bis zur Auslieferung fertig sein. Denn der Besucher deiner Website, der jetzt zum Abonnenten geworden ist, will  nicht auf sein Freebie warten.

Dein kostenloses Website-Workbook

Mit dem kostenlosen Workbook bekommst du

    • einen Überblick, um deine Website zu planen, sie zu erstellen und ein Business daraus zu machen.
    • eine Anleitung zum großen Ganzen.
    • Links zu den besten Anbietern und Tool-Tipps, die dich wirklich weiterbringen.

Damit du dein Freebie als Download professionell ausliefern kannst, brauchst du

1. ein Tool, um Landingpages zu erstellen
2. einen Anbieter für E-Mail-Marketing

Deine Landingpages erstellst du am besten mit einem Pagebuilder. Hier gibt es eine große Auswahl und Qualitätsunterschiede.

Wichtig ist, dass der Pagebuilder mit deinem Theme kompatibel ist. Schau einmal in der Beschreibung deines Themes nach, welcher Pagebuilder hier empfohlen wird.

Ein Pagebuilder, der mit nahezu jedem Theme kompatibel ist, ist Elementor*.
Der weltweit meistgenutzte Pagebuilder bringt als kostenloses Plugin schon eine Menge Tools zum Bau von Landingpages mit. In der PRO-Version für 49$ pro Jahr ist der Pagebuilder unschlagbar.

Anbieter für E-Mail-Marketing gibt es ebenfalls wie Sand am Meer. Über den Newsletter-Dienstleister erstellst du Anmeldeformulare, verwaltest die E-Mail-Adressen der Abonnenten, versendest automatische E-Mails an neue Abonnenten, schickst deinen regelmäßigen Newsletter an alle Abonnenten und sehr viel mehr.

Ich selbst nutze ActiveCampaign*.
Nach vielen Wochen des Testens von unterschiedlichen Anbietern bin ich davon überzeugt, dass dies der beste E-Mail-Marketing-Anbieter ist.

Egal mit welchem Pagebuilder und welchem E-Mail-Marketing-Anbieter du arbeitest, jetzt nutzt du beides parallel.

1. Erstelle eine Landingpage zur Bewerbung deines Newsletters mit dem Freebie

Auf dieser Landingpage erläuterst du den Nutzen deines Newsletters für den User und erklärst ihm, wie oft er mit welchen Inhalten rechnen kann. Binde ein aussagekräftiges Bild deines Freebies ein – zeige aber nicht zu viel vom Inhalt!

2. Baue ein Anmeldeformular für deine Newsletter-Liste

Dein Anmeldeformular sollte 3 Elemente enthalten:

1. Feld zum Eintrag der E-Mail-Adresse
2. Checkbox zum Einverständnis, die Daten zum Versand des Newsletters und des Freebies verarbeiten
3. Abo-Button

Du kannst auch noch ein Feld zur Abfrage des Namens hinzufügen. So kannst du später in deinen E-Mails deinen Abonnenten persönlich ansprechen. Dieses Namensfeld darf aber kein Pflichtfeld sein.

3. Erstelle zwei Landingpages für das Double Opt-In

Die erste Landingpage öffnet sich in dem Moment, wenn der User das ausgefüllte Anmeldeformular abgeschickt hat. Das ist die Danke-Seite.

Auf dieser Seite erklärst du ihm, dass dies der erste Schritt zur Anmeldung war und er eine E-Mail in seinem Postfach vorfindet, worüber er seine Anmeldung bestätigen muss.

Die zweite Landingpage ist die sogenannte Bestätigungsseite. Das ist die Seite, die sich automatisch öffnet, nachdem der User sein Abonnement in der Double Opt-In-Mail bestätigt hat.

Hier gratulierst du ihm, dass sein Abonnement erfolgreich war und er jetzt regelmäßig deinen Newsletter von dir erhält. Baue hier auf jeden Fall einen Call to Action ein. Vielleicht lädst du ihn ein, dir auf Social Media zu folgen, in deine Facebook-Gruppe zu kommen oder deine neuesten Blogbeiträge zu lesen.

PRO-Tipp:
Halte beide Landingpages möglichst allgemein. Dann kannst du sie auch für weitere Freebies ebenfalls verwenden.

Die URLs von diesen beiden Landingpages brauchst du im nächsten Schritt.

4. Füge die Danke-Seite und die Bestätigungsseite zum Anmeldeformular hinzu

Mit den URLs deiner Danke- und deiner Bestätigungsseite erweiterst du nun das Anmeldeformular um das wichtige Double Opt-In.

Schaue dir an, an welchen Stellen bei deinem Anbieter die jeweilige URL „bei Absendung“ und „Bestätigungsaktion“ einzutragen ist und füge dort die URLs deiner Landingpages ein.

Um einen wirklich professionellen Auslieferungsprozess zu erstellen, nutzt du für das Double Opt-In nicht die Vorlagen deines Newsletter-Anbieters.

5. Verfasse die Opt-In-Mail

Verknüpft mit deinem Anmeldeformular ist eine E-Mail, die nach der Anmeldung des Users automatisch an die entsprechende E-Mail-Adresse versendet wird.

Bei einigen Newsletter-Anbietern kannst du nur vorgefertigte Textbausteine verwenden. Bei ActiveCampaign* hast du die Möglichkeit, die Opt-In-Mail individuell mit Foto, Hintergrundfarbe, Schriftarten, Button, etc. zu gestalten.

Wichtigstes Element ist hier der eingebettete Bestätigungs-Button oder Link, worüber der User zum Abonnenten wird.

Achte darauf, dass du nicht nur den Standard-Text, sondern auch den Betreff anpasst.

Folgende Textbausteine solltest du außerdem einfügen:

1. „Solltest Du keine Informationen angefordert haben, so ignoriere diese Nachricht bitte. In diesem Fall erhältst Du fortan keine E-Mails mehr von mir.“

2. „Jede E-Mail, die Du aufgrund Deines Einverständnisses zukünftig von mir bekommst, enthält am Ende einen Link, über den Du Dich durch einen einfachen Klick aus meinem Verteiler abmelden kannst.“

6. Verbinde das Anmeldeformular mit deiner Newsletter-Liste

Nur so kommt der neue Abonnent überhaupt auf deine Liste.

7. Füge das Anmeldeformular auf deiner Landingpage zur Bewerbung des Newsletters ein

Wenn das Anmeldeformular mit dem gesamten Double Opt-In-Verfahren fertiggestellt und mit der richtigen Liste verknüpft ist, kannst du es über einen Code auf deiner zuerst erstellten Landingpage einbauen.

Bei Elementor* nutzt du hierzu das Element „HTML“.

Achte darauf, dass die wichtigsten Infos und das Anmeldeformular inklusive Absende-Button im sichtbaren Bereich deiner Website erscheinen, ohne dass der User scrollen muss – auch auf dem Smartphone und dem Tablet. Diesen Bereich nennt man „Above the fold“.

8. Erstelle eine Landingpage zum Download deines Freebies

An dieser Stelle wirst du zum Profi:
Liefere dein Freebie nicht per E-Mail an deinen neuen Abonnenten aus, sondern biete es zum Download auf einer schön gestalteten Landingpage ein.

Der Vorteil: So holst du den Abonnenten wieder auf deine Website zurück – und hier willst du ihn schließlich haben! Du kannst ihn von dieser Landingpage weiter zu den für ihn interessanten Blogbeiträgen oder zu deinem Angebot führen.

Lade dein Freebie unter „Medien“ hoch und kopiere dir den Link zur Datei.

Auf der Download-Page fügst du nun einen kurzen Text zum Freebie, ein schönes Foto und einen großen Button ein, den du mit dem Link zur Freebie-Datei verknüpfst.

Binde unterhalb des Download-Buttons weiterführende Links ein.

9. Setze die Download-Page und die Landingpages des Double Opt-In auf NoIndex.

Damit niemand diese Seiten über die Suchmaschinen finden kann, musst du ihnen eine unklare URL verpassen. So verhinderst du, dass ein User durch Zufall oder Ausprobieren, auf deine Landingpages kommt.

Über dein SEO-Plugin (z. B. Rank Math oder Yoast SEO) kannst du über Noindex definieren, dass diese Landingpages nicht von Suchmaschinen indiziert und auf den Ergebnisseiten angezeigt werden.

10. Füge deinem Anmeldeformular eine Automation hinzu

Damit der Abonnent zu seinem Datei-Download kommt, legst du bei deinem E-Mail-Anbieter eine Automation an. Das geht entweder über einen separaten Bereich „Automation“, die Liste oder das Anmeldeformular.

Bei ActiveCampaign* stehen dir alle drei Möglichkeiten zur Verfügung.

Du kannst in deiner Automation einstellen, dass du über einen neuen Abonnenten per Mail informiert wirst.

Dann erstellst du die erste reguläre E-Mail, die dein neuer Abonnent von dir bekommt.

Hier kannst du dich vorstellen, einen Ausblick auf deinen Newsletter geben und den Link oder Button zur Download-Seite an prominenter Stelle einbauen.

11. Teste den Anmelde- und Auslieferungsprozess

Bevor du die Landingpage zur Bewerbung des Newsletters mit dem Freebie in dein Hauptmenü aufnimmst und auf deiner Startseite platzierst, teste den gesamten Anmeldeprozess einmal durch.

Nutze hierzu am besten eine andere E-Mail-Adresse, als diejenige, die beim Newsletter-Anbieter als Absende-Adresse eingetragen ist.

Wenn alles funktioniert und du als Abonnent am Ende auf der Download-Seite das Freebie herunterladen kannst, kannst du den gesamten Prozess starten.

Bunte Briefkästen: So kannst du dein Freebie als Download professionell ausliefern.

Freebie gegen E-Mail-Adresse – geht das mit dem Koppelungsverbot überhaupt noch?

Ja.

Du darfst an keiner Stelle verschleiern, dass der Abonnent mit der Anmeldung für das Freebie deinen Newsletter erhält.

Hole dir über die Checkbox das Einverständnis zur Speicherung der Daten für den Newsletter und das Freebie.

Stelle bei der Bewerbung deines Freebies den Newsletter in den Mittelpunkt und erkläre, dass das Freebie ein Geschenk oder ein Bonus ist.

Informiere den Abonnenten darüber, dass er sich jederzeit vom Newsletter abmelden kann und stelle sicher, dass der Abmeldelink in jeder versandten E-Mail enthalten ist. Das sollte über den Newsletter-Anbieter in der Regel automatisch geschehen.

Verlinke deine Datenschutzerklärung unterhalb deines Anmeldeformulars.

Erkläre in deiner Datenschutzerklärung detailliert, wie die Verarbeitung der Daten von Newsletter-Abonnenten über welchen Anbieter stattfinden.

Und jetzt kommst du:
Hast du schon ein Freebie? Erzähl doch mal, was du anbietest!

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